

Die Entwicklung der Stadt Zürich brachte im Jahre 1933 die Eingemeindung von einigen bisher selbstständigen Agglomerationsgemeinden. Dazu gehörte auch Albisrieden. Aus diesem Grunde wurde anlässlich der 4. ordentlichen Generalversammlung am 20. April 1933 im Restaurant Rössli der Antrag des Vorstandes zur Namensänderung in Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL) einstimmig zum Beschluss erhoben. Der Vorstand hatte im abgelaufenen Jahr Schritte unternommen, in Schlieren eine ähnliche Kolonie entstehen zu lassen. Der Vizepräsident, Alfred Strebel, hatte denn eine für den 22. November 1932 im Restaurant Bahnhof in Schlieren einberufene und sehr gut besuchte Versammlung von Wohnungsinteressierten geleitet. Durch die so ins Auge gefasste Er-weiterung der Tätigkeiten der Genossenschaft von Albisrieden auf das Limmattal erschien diese Na-mensänderung gerechtfertigt.
Die 5. ordentliche Generalversammlung vom 22. März 1934 behandelte das Geschäft die Ausführung einer weiteren, 4. Bauetappe mit vorgesehenen 60 Wohnungen à 2 bis 3-Zimmern in ungefähr gleicher Ausstattung und Preislage wie diejenigen der 3. Bauetappe. Das entsprechende Bauland war gleichzeitig schon erworben worden. Nach kurzer Diskussion erfolgte einstimmig Zustimmung und wurde dem Vorstand Vollmacht für die entsprechende Ausführung erteilt. Von den 60 Wohnungen der 3. Bau-etappe waren zu jenem Zeitpunkt im Frühjahr 1934 ohne jede Inserierung oder Propaganda bereits 40 Wohnungen definitiv vergeben.